Was tun gegen Bacne?
Was ist überhaupt Bacne? Bacne ist der Fachbegriff für Akne am Rücken.
Meistens sieht man es nicht, da der Rücken bedeckt ist aber wenn wir Frauen mal ein Rückenfreies Kleid zu einem Besonderen Anlass anziehen möchten, oder im Sommer im Bikini sind, dann stört es uns bestimmt irgendwie.
Akne ist überhaupt nichts schlimmes, es ist normal, trotz allem dürfen uns normale Dinge auch stören.
Zuerst ein mal, wie entsteht Bacne?
Unreinheiten entstehen allgemein durch überaktive Talgdrüsen, die zu viel Hautfett produzieren sowie abgestorbene Hautzellen, die die Poren zusätzlich verstopfen. Da sich am Rücken, Gesicht und Dekollté besonders viele Talgdrüsen befinden, neigen diese Partien häufiger zu Unreinheiten. Dazu kommt, dass auch oft der natürliche Säureschutzmantel der Haut aus der Balance gerät, wodurch Bakterien schneller in die Poren eindringen und dort Entzündungen auslösen können.
Bei der Backe ist es leider so, dass sie schwerer zu erreichen und zu behandeln ist, als im Gesicht, daher ist es auch viel hartnäckiger. Dies wird noch verstärkt durch zu viel Stress, Schlafmangel, hormonelle Schwankungen und einen ungesunden Lebensstil.
Synthetische Kleidung vermeiden
Synthetik-Fasern wie Polyester oder nylon sind der Ideale Nährboden für Pickel. Denn die Haut kann unter den Kunstfasern nicht atmen und beginnt schneller zu schwitzen, was zu verstopften Poren und Entzündungen führt. Kleide dich am besten nur mit Naturstoffe wie Baumwolle und wechsle regelmassig deine Bettwäsche und deinen Pyjama. Nächtliches Schwitzen und eine starke Reibung auf dem Laken fördern Bacne. Tagsüber kann man auch enge Kleidung vermeiden, dies kann auch zu Hautirritationen führen.
Das richtige Duschgel
Sieh dir auch mal den Rücken deines Duschgels an, wenn viele ätherische Öle oder synthetische Farb- und Duftstoffe drin sind, dann solltest du es besser wechseln. Diese Inhaltsstoffe können die Haut schnell reizen und aus der Balance bringen. So haben Bakterien ein leichtes Spiel. Perfekt ist ein mildes Duschgel, dessen pH-Wert dem der Haut entspricht. Der pH-Wert liegt im Sauren Bereich bei ca. 5.5. Was auch hilft ist, wenn du Rückstände des Shampoos nach dem Haarewaschen, vom Rücken gründlich abwischst.
Direkt duschen nach dem Sport
Je länger Schweiss auf der Haut bleibt, desto höher ist auch die Chance, dass die Poren unnötig verstopfen. Deshalb husche kurz unter die Dusche oder putze wenigstens deinen Rücken mit einem Reinigungs-, Mizellen- oder Rosenwasser ab, bevor du deine Kaffeepause einlegst oder mit dem Haushalt weitermachst.
Regelmässiges Peeling
So wie du es bestimmt auch im Gesicht machst, braucht auch der Rücken regelmässige Peelings, um ihn von abgestorbenen Hautschüppchen zu befreien. Am einfachsten nimmst du dazu eine Bürste oder einen Waschhandschuh.
SOS
Ist der Pickel schon rot? Dann lass die Finger davon, denn an den Händen befinden sich etliche Bakterien und die verschlimmern die Bacne. Am besten trägst du eine Anti-Pickel-Pflege auf mit Teebaumöl, Salicylsäure und Zink.
Gesunde Ernährung
Eine ungesunde Ernährung wirkt sich direkt negativ auf das Hautbild aus. Es verändert nicht nur dein Wohlbefinden und deine Figur sondern auch wirklich deine Haut. DAS Essen zur Optimierung der Haut ist Lachs, weil er viele entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren enthält und zum anderen Blaubeeren, da diese reich an Antioxidantien sind. Es hilft der Haut bei der Entgiftung und Regeneration. Gegen fettige Haut hilft auch viel Vitamin A, dass zum Beispiel in Süsskartoffeln, Karotten oder Kürbis steckt.